Erster Hilfeleistungseinsatz für Flüchtlinge im Landkreis Hildesheim

Gestern Abend erhielt der Kreisbrandmeister des Landkreises Hildesheim ( KBM ) die Vorankündigung über einen Zug mit Flüchtlingen, welcher am heutigen Donnerstagmorgen in Elze halten soll. Im Anschluss sollten die Flüchtlinge dann in Bussen weiter in den norddeutschen Raum gebracht werden. Der KBM löste daher noch in der Nacht eine Alarmkette aus, damit heute Morgen ab 07.00 Uhr die Feuerwehren der Stadt Elze, die SEG Gronau, der Malteser Hilfsdienst, der Versorgungszug und der in Heyersum stationierte Einsatzleitwagen eine Auffangstation aufbauen können. Gegen 08.15 Uhr hielt dann der Zug mit insgesamt ca. 460 Flüchtlingen, davon 110 Kinder, im Bahnhof. Die zumeist aus dem arabisch sprechenden Raum stammenden Flüchtlinge wurden dann durch uns in Empfang genommen und auf einen vorbereiteten Parkplatz geleitet. Zu Gute kam uns dabei, dass von Anfang an mehrere Dolmetscher vor Ort waren, die den Flüchtlingen die Situation erklärten und Auskünfte geben konnten. Dadurch verhilelten sich alle Personen ruhig … weiterlesen.

Ölspur auf Bundesstraße 1 und dadurch Motorradunfall

Am Dienstag, den 08.09.2015, wurden wir gegen 10.05 Uhr zu dem Alarmstichwort „Ölspur klein“ alarmiert. Eine Nachfrage bei der Leitstelle ergab dann, dass es auch einen Motorradunfall gab. Wir wurden aber nur zur Ölbekämpfung angefordert. Vor Ort stellten wir dann fest, dass ein Motorradfahrer aus Eime auf der B1 in Richtung Hildesheim fuhr. In einer Rechtskurve verlor er dann die Kontrolle über seine Maschine und wurde nach rechts auf ein Feld geschleudert. Ursache hierfür war vermutlich einer Ölspur auf der Straße. Bei unserem Eintreffen wurde der verletzte Motorradfahrer bereits durch Notarzt und Sanitäter versorgt. Wir sperrten die Einsatzstelle ab und informierten gemäß Vorgabe die Straßenmeisterei Sarstedt für die Fahrbahnreinigung. Auf Bitten der Polizei blieben wir vor Ort und sperrten die B1 einseitig und regelten den Verkehr, bis eine Spezialfirma zur Fahrbahnreinigung eintraf. Im Anschluss konnten wir dann die Einsatzstelle der Polizei übergeben und rückten wieder ein.

Hilflose Person in Wohnung

Am Samstag, den 05.09.2015, gegen 18.35 Uhr, wurden wir zu einer Türöffnung in Heyersum alarmiert. Nachbarn hatten bemerkt, das seit einiger Zeit der Briefkasten eines Hausbewohners nicht geleert wurde. Da diese Person unter gesundheitlichen Problemen litt, wurde die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort öffneten wir dann eine Nebeneingangstür, um so ins Haus und in das Schlafzimmer des Besitzers zu gelangen. Im Schlafzimmer konnte der Hausbesitzer dann leider nur noch leblos in seinem Bett vorgefunden werden. Wir übergaben die Einsatzstelle dann der Polizei und konnten wieder einrücken.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Heute Morgen, um 05.35 Uhr, wurde die Feuerwehr Heyersum zu einem Verkehrsunfall alarmiert, bei der eine oder mehrere Personen eingeklemmt sein sollen. Ein Verkehrsteilnehmer meldete einen PKW im Graben. Da er nicht sagen konnte, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden, ging die Leitstelle vom Schlimmsten aus und alarmierte die Feuerwehren Heyersum, Nordstemmen und Groß Escherde mit dem Alarmstichwort „VU mit eingeklemmter Person“. Vor Ort wurde dann festgestellt, dass es sich um einen „alten“ Unfall handelte, bei dem in der Nacht lediglich ein Fahrzeug in den Graben gerutscht ist. Die Polizei hatte diesen Unfall auch bereits aufgenommen. Das Fahrzeug sollte dann im Laufe des Tages geborgen werden. Es handelte sich daher um einen Fehlalarm, und alle Kräfte konnten wieder einrücken.

Sturmtief „Zeljko“ wütet auch in Heyersum

Das am Samstag über Niedersachsen ziehende Sturmtief „Zeljko“ hielt auch die Feuerwehr Heyersum in Atem. Zweimal ging an diesem stürmischen Abend der Meldeempfänger der Kameraden. Das erste mal mussten wir um 19.08 Uhr ausrücken. Auf der Bundesstraße 1 wurde zwischen Mahlerten und Heyersum ein großer Ast auf der Fahrbahn gemeldet. Und schon kurze Zeit später, um 22.57 Uhr, musste die Ortswehr schon wieder ausrücken, Diesmal in die andere Richtung, zwischen Heyersum und Klein Escherde. Hier konnte ein Baum dem Sturm nicht mehr standhalten. Beide Hindernisse konnten mit den eigenen Mitteln und Muskelkraft von der Fahrbahn geschafft werden. Zu Schaden kam zum Glück niemand. Und auch sonst hielten sich die Schäden durch den Sturm in Grenzen. Zu mehr als diesen beiden Einsätzen kam es zum Glück nicht.