Sturmtief „Zeljko“ wütet auch in Heyersum

Das am Samstag über Niedersachsen ziehende Sturmtief „Zeljko“ hielt auch die Feuerwehr Heyersum in Atem. Zweimal ging an diesem stürmischen Abend der Meldeempfänger der Kameraden. Das erste mal mussten wir um 19.08 Uhr ausrücken. Auf der Bundesstraße 1 wurde zwischen Mahlerten und Heyersum ein großer Ast auf der Fahrbahn gemeldet. Und schon kurze Zeit später, um 22.57 Uhr, musste die Ortswehr schon wieder ausrücken, Diesmal in die andere Richtung, zwischen Heyersum und Klein Escherde. Hier konnte ein Baum dem Sturm nicht mehr standhalten. Beide Hindernisse konnten mit den eigenen Mitteln und Muskelkraft von der Fahrbahn geschafft werden. Zu Schaden kam zum Glück niemand. Und auch sonst hielten sich die Schäden durch den Sturm in Grenzen. Zu mehr als diesen beiden Einsätzen kam es zum Glück nicht.

Tierrettung

Am Sonntag, den 12. Juli, wurde um 12.28 Uhr die Bagatellschleife der DME ausgelöst. Eine besorgte Anwohnerin hatte beobachtet, wie ein Feuersalamander in einem Abflussschacht an ihrer Kellertreppe gekrabbelt ist. Da sich in dem Schacht auch eine Pumpe befindet, fürchtete die Anwohnerin, dass Tier könnte zu Schaden kommen.   Wir öffneten daher den Schacht und sahen den Salamander gerade noch, wie er sich in die besagte Pumpe flüchtete. Mit einem Schraubendreher konnten wir die Pumpe dann aber öffnen und den Salamander in einen Eimer setzen. Und der Salamander hatte sich offenbar in bester Gesellschaft befunden. Wir fanden nämlichen auch noch einen Molch. Beide Tiere wurden dann vorsichtig an einem nahe gelegenen Bachufer ausgesetzt. Wir konnten wieder einrücken.

Jährliche Fahrzeugreinigung

Am Freitag, den 10. Juli 2015, war es mal wieder soweit. Um die Einsatzbereitschaft des Materials und des Fahrzeuges zu erhalten, stand mal wieder eine Grundreinigung unseres Löschfahrzeuges an. Dazu wurde das gesamte Fahrzeug entleert und alles aus den Staufächern genommen. Im Annschluss konnte dann das Fahrzeug sowohl innen als auch außen nass gereinigt werden. Und wie sich zeigte, war das auch mal wieder dringend nötig. Im Laufe der Zeit und durch die Einsätze sammelte sich auch in der letzten kleinen Ecke Dreck und Staub an.   Nachdem dann das Fahrzeug wieder trocken gelegt wurde, konnten wir auch die Chance nutzen, altes und unbrauchbar gewordenes Material auszusondern. Außerdem wurden die einzelnen Fächer zum Teil neu einsortiert, um im Einsatzfall schneller auf die Ausrüstung zugreifen zu können. Erst als die Dämmerung hereinbrach, war das LF wieder komplett bestückt und einsatzbereit. Dafür aber jetzt sauber und aufgeräumt. Danke an dieser Stelle an … weiterlesen.

3 Einsätze in 24 Stunden

Das war ein ereignisreicher Sonntag für die Feuerwehr Heyersum, wie er auch nicht oft vorkommt. Insgesamt mussten die Kameraden/innen der Ortfeuerwehr heute dreimal zu Einsätzen ausrücken. Den Anfang machte ein Brandeinsatz um 02.10h in Burgstemmen. Dort wurde in einer Dachgeschosswohnung eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Daher wurde dazu der 2. Zug der Gemeinde Nordstemmen alarmiert. Nachdem die Feuerwehren aus Burgstemmen, Mahlerten und Heyersum dann in Burgstemmen eintrafen, wurde zunächst die Lage erkundet. Dabei wuirde dann festgestellt, dass das gesamte obere Geschoss verqualmt war. Es wurden dann Trupps unter Atemschutz eingesetzt, die in das Gebäude eindrangen. Die Bewohnerin konnte zwischenzeitlich das Haus verlassen und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Als Ursache wurde dann ein Terrarium gefunden, in dem ein Schwelbrand herrschte. Das Terrarium wurde aus dem Haus geschafft und draussen abgelöscht. Danach wurde das Haus mit Hilfe eines Lüfters entraucht. Die Bewohner des Terrariums, drei Schildkröten, konnten unbeschadet in die Obhut einer Nachbarin … weiterlesen.

Digitalfunk jetzt auch in Heyersum

Seit letzter Woche hat auch bei der Ortsfeuerwehr Heyersum die Moderne Einzug gehalten. Unsere Feuerwehr ist jetzt komplett mit dem neuen Medium „Digitalfunk“ ausgestattet. Hintergrund ist ein bereits vor Jahren erlassener Beschluss der Landesregierung, sämtliche BOS-Einheiten ( Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ) mit Digitalfunk auszustatten. Seit diesem Beschluss sind viele Jahre ins Land gegangen, da die technischen Vorraussetzungen erst geschaffen werden mussten. Nötig war dieser Schritt, weil der „alte“, analoge Funk immer öfter ausfiel und es auch kaum noch Ersatz für defekte Geräte gab ( die analoge Technik stammt noch aus der Zeit der Weltkriege und die Endgeräte waren zum Teil mehr als 30 Jahre alt ). Zudem war der analoge Funk nicht abhörsicher und es war nicht möglich, elektronische Daten zu versenden. Nachdem jetzt in den letzten Jahren durch die Polizeidirektionen des Landes, welche die Oberhand über das Projekt hatten, die Vorraussetzungen geschaffen wurden, sollen mit Datum des … weiterlesen.